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Was kostet eine Website für kleine Betriebe?

Von Rasched Abu-Isbeih · Stand:

„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage im Erstgespräch – und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, was die Seite leisten soll. Damit Sie Angebote besser vergleichen können, erkläre ich hier, wovon der Preis abhängt und welche Kosten nach dem Start dazukommen.

Die drei großen Preistreiber

  1. Umfang: Ein Onepager mit wenigen Abschnitten ist schneller gebaut als eine Website mit zehn Unterseiten. Jede Seite braucht Struktur, Text, Bilder und Tests auf Handy und Computer.
  2. Funktionen: Ein einfaches Kontaktformular ist Standard. Ein Buchungs- oder Verfügbarkeitskalender, mehrere Sprachen oder ein Online-Shop kosten deutlich mehr.
  3. Inhalte: Wenn Texte und Fotos fertig vorliegen, spart das Zeit und Geld. Müssen Texte erst geschrieben werden, kommt dieser Aufwand dazu.

Einmalige Kosten: ein Beispiel

Damit Sie eine Größenordnung haben, hier meine eigenen Festpreise als Beispiel. Andere Anbieter kalkulieren anders – wichtig ist, dass Sie wissen, was enthalten ist.

PaketUmfangFestpreis
StartOnepager, bis 5 Abschnitte1.490 €
Standardbis 5 Seiten, mit Google-Unternehmensprofil1.990 €
Plusbis 10 Seiten, mit Bildbearbeitung2.990 €

Alle Preise sind Endpreise; als Kleinunternehmer berechne ich gemäß § 19 UStG keine Umsatzsteuer. Mehr Details finden Sie unter Leistungen & Preise.

Laufende Kosten nach dem Start

  • Domain und Hosting: Bei deutschen Anbietern meist etwa 3–11 € im Monat. Am besten läuft der Vertrag auf Ihren Namen – dann gehört die Website auch wirklich Ihnen.
  • Pflege: Backups, Überwachung und kleine Änderungen. Das können Sie selbst übernehmen oder abgeben, bei mir ab 59 € im Monat, monatlich kündbar.
  • Rechtstexte: Impressum und Datenschutzerklärung müssen zur Website passen. Viele Betriebe nutzen dafür einen Rechtstext-Dienst mit Aktualisierungsservice.
  • Software und Plugins: Bei Baukästen oder WordPress fallen oft Lizenz- oder Abo-Kosten an. Handgebaute Seiten brauchen das in der Regel nicht.

Worauf Sie bei Angeboten achten sollten

  • Steht ein Festpreis im Angebot – oder nur ein Stundensatz mit offenem Ende?
  • Wie viele Korrekturrunden sind enthalten?
  • Laufen Domain und Hosting auf Ihren Namen?
  • Bekommen Sie nach der Abnahme alle Dateien?
  • Ist die Seite fürs Handy optimiert und wird sie dort getestet?
  • Gibt es eine Mindestlaufzeit für Pflege oder Hosting?

Kurz gesagt: Ein günstiger Preis ist nur dann günstig, wenn klar ist, was dazugehört – und was nicht. Fragen Sie nach, bevor Sie unterschreiben.